Entwicklungspolitik

Hanspeter Bundi, Februar 2016 0

Wir verkaufen nur, abdrücken tun andere

Es gibt Tage, an denen kommt vieles von dem zusammen, was sonst doch eher weit auseinanderliegt. So am 22. und am 23. Februar 2016 auf dem Webportal von Tagesanzeiger und Bund.  Der Bund, 22. Februar Tages Anzeiger, 23. Februar „Die Finanzkommission des Nationalrats empfiehlt ein drastisches Sparprogramm bei der öffentlichen Entwicklungshilfe […] Die Ausgaben für die

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Bernd Steimann, Februar 2016 0

Durchsetzungsinitative mal anders

Könnte es sein, dass bei uns zuhause zu oft über Politik diskutiert wird? Diese Frage jedenfalls stellte sich mir kürzlich zwischen Frühstück und Aufbruch in Kindergarten und Krippe mit meinen zwei Kindern: P. (5 Jahre) sollte in zehn Minuten aus dem Haus, damit er rechtzeitig in den Chindsgi kommt. Doch statt aufs WC zu gehen und sich

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Bernd Steimann, Februar 2016 4

Menschenrechte – was kümmert’s uns?

Wenn Ende dieses Monats über die sogenannte „Durchsetzungsinitiative“ (DSI) abgestimmt wird, geht es primär um rechtsstaatliche und juristische Fragen im Inland. Eigentlich kein Thema für eine Entwicklungsorganisation wie Helvetas, die fern der Schweiz tätig ist. Oder etwa doch? Problematisch an der DSI ist ja nicht nur, dass sie einen ganzen Deliktkatalog in die Bundesverfassung schreiben

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Bernd Steimann, Januar 2016 0
© swissinfo.ch

Kristallkugel Revisited: Wo sie Recht hatte …

Zwölf Monate ist es her, da wagten wir zum ersten Mal einen Blick in die Kristallkugel. Wir wollten erfahren, was das Jahr 2015 entwicklungspolitisch alles für uns bereithält. Unter anderem hiess es damals: „Die Umsetzung globaler Entwicklungsziele wird kaum zu den obersten Prioritäten der neu- und wiedergewählten Mitglieder des Parlaments gehören. Je nach Zusammensetzung der beiden

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Hanspeter Bundi, Dezember 2015 2

Wortbruch mit Ansage

Was schon vor Wochen – und vor allem auch seit dem Rechtsrutsch in den eidgenössischen Wahlen – angekündigt war, hat jetzt auch der Nationalrat wahr gemacht: Er hat die Ausgaben für die Entwicklungszusammenarbeit um 115 Millionen Franken gekürzt. Und damit ein Versprechen der Schweiz gebrochen. Noch im September dieses Jahres, nach der Verabschiedung der Nachhaltigen

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Rupa Mukerji, Dezember 2015 0
© Helvetas, Alex Mora Aquino

Die historische Klimaschuld der Schweiz

Die Stadt Paris, wo eben noch heimtückische Terroristen die liberale und offene Gesellschaft attackierten, könnte mit der kommenden Klimakonferenz zum Symbol für einen internationalen Aufbruch werden: Weg von Tatenlosigkeit und gegenseitigen Schuldzuweisungen hin zu einer gemeinsamen Strategie, um die Welt vor einer Katastrophe zu retten, die uns alle bedroht. Die wissenschaftlichen Daten sind eindeutig: Die

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