Nichts Essbares in den Müll!

Susanne Strässle, 14. Februar 2017

Lebensmittel, die im Haushalt oder im Supermarkt im Abfall landen, verschlingen wertvolle Ressourcen und schädigen das Klima bei Anbau, Transport und Entsorgung. So verhindern Sie Lebensmittelabfall:

1. Einkauf
Planen Sie Ihre Einkäufe gut, und greifen Sie auch bei krummen Gurken, fleckigen und vollreifen Früchten zu.

2. Verfallsdatum
Wenn Sie z.B. Milch sowieso demnächst konsumieren, wählen Sie eine, deren Verfallsdatum bald abläuft.

3. Mindesthaltbarkeitsdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt nichts darüber aus, ob ein Produkt noch essbar ist: Vertrauen Sie Ihren Sinnen, Joghurts und viele Lagerprodukte bleiben länger einwandfrei.

4. Restenküche
Pflegen Sie die kreative Restenküche: Altbrot wird in Fett geröstet zu Croutons für Salate und Suppen, Altbrotscheiben mit Käse oder Früchten und einem Milch-Eier-Guss zu süssen oder salzigen Aufläufen. Aus zerkrümelten alten Weihnachtsguetzli entsteht mit Butter vermengt ein Tortenboden, geben Sie noch etwas Mehl dazu, lassen sich daraus Muffins oder Streusel backen. Weich gewordene Chips und Zwieback werden im Ofen im Nu wieder knusprig. Und Fruchtsalatreste oder überreife Bananen kann man mit Zitronensaft und Zucker zu Konfi kochen.

5. Einfrieren
Selbst Reibkäse, Butter, Speck und Brot, ja sogar Eier lassen sich einfrieren, wenn man sie vorher trennt.

6. Im Restaurant
Lassen Sie sich auch im Restaurant Reste ohne Scham einpacken. Das ist ein Kompliment an den Koch und erspart Ihnen am nächsten Tag das Kochen.

Susanne Strässle
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Susanne Strässle

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1 Kommentare zu «Nichts Essbares in den Müll!»

  1. Elke A.

    19. Oktober 2017 um 23:00

    Guten Tag Frau Strässle,

    ich bin bei der Recherche zum Thema Müll gerade auf diesen Artikel gestoßen und wollte kurz was dazu schreiben.

    Es ist ja eigentlich selbstverständlich dass man keine Essensreste in die Mülltonne gibt. Das dadurch Ratten und anderes Ungeziefer angelockt wird, sollte jedem klar sein. Außerdem vermeidet man dadurch speziell im Sommer stark unangenehme Gerüche aus der Tonne.

    Die ersten 4 Punkte Ihres Artikels setzen wir, also ich und mein Mann und ich schon Jahre konsequent um.

    Es ist nur Schade, dass einem ständig von der Werbung suggeriert wird, dass nur gerade Gurken, formvollendet Äpfel ohne Makel und so weiter das Nonplusultra sind. Denn dies ist das Hauptproblem! Dadurch greifen viele Menschen nur noch zu Obst das keine braune Stelle usw. hat. Alles andere wird einfach liegen gelassen. Was natürlich wiederum zu sehr Müll viel führt….

    Den Trick, dass man sogar Eier einfrieren kann wenn man sie trennt, kannte ich noch nicht und danke Ihnen dafür recht herzlich!

    LG
    Elke

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