Fun-Raising-Woche 2014: Da geht noch was!

Kathrin Krämer, 07. Oktober 2014
Fun-Raising-Woche 2014: Da geht noch was!

Eine neue und innovative Art, zu Spenden. Das ist spannend zum Umsetzen. Aber die neue Spendenform bekannt und beliebt zu machen, ist nicht ganz einfach. Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen der Fun-Raising-Woche 2014.

„Wir glauben, dass Fundraising auch Fun ist, denn Gutes zu Tun macht Spass und bereitet Freude.“ Das war der Grundgedanke, von dem sich Peter Haberstich (Online Fundraiser) bei der Entwicklung der ersten Helvetas Fun-Raising-Woche leiten liess.

Ende September haben wir engagierte Menschen eingeladen, auf unserer Sammel- und Aktions-Plattform „Life Changer“ eine eigene Fun-Raising-Aktion zu erstellen. Mit ihrer Aktion stehen diese Menschen selbst im Zentrum ihrer eigenen Sammelaktion. Familie, Freunde, Kolleginnen und Kollegen und Bekannte spenden gemeinsam, um damit das Leben von Schulkindern in Benin zu ändern und das selbst gesteckte Spendenziel zu erreichen.

Die eigene Idee zählt

Während bei anderen erfolgreichen Peer-to-Peer-Kampagnen wie Movember, Go sober for October oder einem Charity Run alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gleiche Aktion durchführen, drehen sich die Fun-Raising-Aktionen um das, was dem jeweiligen Sammler Spass und Freude macht.

„Wir haben mit der Fun-Raising-Woche neben dem eigentlichen Spendensammeln nämlich noch ein zweites Ziel verfolgt: wir wollten die unterschiedlichsten Arten von Sammelaktionen bekannt machen“, führt Peter aus. „So haben wir eine grosse Anzahl von Sammelideen vorgeschlagen und auch gezielt Menschen gesucht, welche mit einer dieser Ideen eine eigene Aktion durchführen.“ Das ist auch gelungen.

Prominente Unterstützung

So haben verschiedene bekannte Personen wie Bastien Girod, Patrick Rohr, Milena Moser oder Ivo Adam eigene Aktion durchgeführt.

© Helvetas

Davon liessen sich weitere Menschen inspirieren: Sammlerin Barbara hat ganz einfach alle zu einem Sonntagsbruch eingeladen, die ihre Sammelaktion mit einer Spende unterstützten. Susan hingegen versprach, mitsamt Kleidern in den Dorfbrunnen zu hüpfen, sollte ihr Sammelziel von 900 Franken erreicht werden. Und Zarah schickt allen, die auf ihren Aufruf hin spendeten, eine Postkarte.

 

Unser Fazit der Fun-Raising-Woche (abgesehen vom Sammelergebnis)

  • Die Hürde, eine eigene Sammelaktion zu erstellen, ist hoch.
  • Die Hürde wird eher noch höher, wenn die interessierte Person auch noch eine Sammel-Aktionsart auswählen muss.
  • Die Idee des spassvollen Spendensammelns kommt an und öffnet Türen: Sowohl in der Wahrnehmung des Publikums als auch bei sozialen und redaktionellen Medien (Bastien Girods Video hat es auf 20 Minuten online geschafft.

„Von diesen Erkenntnissen werden wir uns bei der weiteren Entwicklung von Formaten und Kampagnen leiten lassen. So motivieren wir engagierte Menschen, eigene Sammelaktionen für Projekte von Helvetas zu starten“, resümiert Peter.

Kathrin Krämer
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